So stellst du deinen Lattenrost richtig ein

Wie in verschiedenen Beiträgen bereits beschrieben, ist guter Schlaf ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren. Der Matratze, dem Kissen, der Decke, dem Bettanzug und natürlich auch dem Lattenrost.

Gerade bei dem Lattenrost tun sich viele Leute etwas schwer. Wie wichtig ist ein Lattenrost überhaupt? Reicht nicht einfach eine gute Matratze und dient der Lattenrost letztendlich nicht nur einfach der Belüftung? Auch die Informationen im Internet dazu könnten widersprüchlicher nicht sein.

Schlaf ist am Ende eine sehr individuelle Angelegenheit. Grösse, Gewicht, Alter, Geschlecht spielen genau so eine Rolle wie die Gesundheit, körperliche Aktivität, Schlafdauer…

Wofür also ein Lattenrost?

Elastisches Liegen

Der Lattenrost sorgt in Zusammenarbeit mit der Matratze für ein elastisches Liegegefühl. Schulter und Hüfte sinken sanft ein und werden gleichzeitig weich abgefedert, ohne dass ein Druckgefühl zu spüren ist.

Lüftung

Da wir während dem Schlaf viel Feuchtigkeit austossen, braucht die Matratze die Möglichkeit, diese „Nässe“ wieder abzugeben. Deshalb ist es für die meisten Matratzen vorteilhaft, wenn die Luft zirkulieren kann. 

Tipp: Nach dem Aufstehen nicht gleich das Duvet auf die Matratze legen, sondern dieser Zeit zum „atmen“ geben.

Lattenrost und Liegeposition harmonisieren

Viele Holzlattenroste verfügen über O oder T Schieber, so wie im Titelbild. Mit diesen lässt sich die Härte/Weiche an vorgegeben Punkten individuell einstellen. Die folgenden Grafiken zeigen dir „Voreinstellungen“ für O-Schieber.

Bitte eine zweite Person darum, deine Liegeposition zu überprüfen. Alleine ist es kaum möglich zu sehen, ob der Körper sich auf einer „geraden“ Linie befindet.

Rückenschläfer
Bauchschläfer
Seitenschläfer
Bei hohlem Kreuz
Bei Lendenwirbel- oder Bandscheibenbeschwerden

Falls dein Lattenrost also O-Schieber hat, dann lohnt es sich mit diesen herumzuexperimentieren. Wer weiss, eventuell wirst du danach gleich noch viel besser schlafen. 

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